Richard Peschke

Richard Peschke

Der Mann mit der einmaligen, unverwechselbaren Handschrift

Richard Peschke

Als wir zum ersten Mal eine Ansichtskarte von Richard Peschke in der Hand hielten, dachten wir es sei arabische Schrift. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass es altdeutsch sein soll. Erst eine Bekannte konnte Licht ins Dunkel bringen, da sie durch ihre viele Erfahrung in der Ahnenforschung diese Karte zu unserem Erstaunen mühelos lesen konnte.

P.S.: Die Karten werden auch für uns immer leserlicher (wenn wir einen guten Tag haben).

Richard Ernst Bruno ist der jüngste Bruder des Uropas der Einen, Gustav Peschke. Er wurde am 6. Dezember 1896 in Adlershof (heute Berlin-Adlershof) geboren, wuchs dort gemeinsam mit seinen Eltern Emil Peschke und Auguste Mombrai sowie seinen vier Brüdern und seiner Schwester auf.
Über seine Jugendjahre und den Beruf, den er gelernt hat, ist uns nichts bekannt. Zumindest wissen wir, dass er ebenso wie seine Geschwister in der Verklärungskirche in Adlershof konfirmiert wurde.

Ob er wie seine Brüder Soldat im Ersten Weltkrieg war, ist uns nicht bekannt.

Durch die wenigen Karten, die wir von ihm haben, wissen wir nur, dass sich Richard Peschke für einige Zeit (um 1919) in Königsberg in Preußen niedergelassen hat. Er gibt selbst an, dass er dort Bahnhofskommandant gewesen ist. 1920 siedelte Richard nach Hamburg über. Darüber hinaus ist uns über seinen weiteren Verbleib leider nichts bekannt und unsere Recherchen haben bisher nichts weiteres ergeben. Ob er in den 1910er Jahren schon verheiratet war, können wir nicht mit Sicherheit sagen (in Adlershof und Umgebung oder Berlin findet sich auf jeden Fall nichts).

In seinen Karten hat er sich stets kurz gefasst – vielleicht war er ein Mann weniger Worte.

Wer kann sich an Richard Peschke oder seine unverwechselbare Handschrift erinnern oder hat sie gesehen bzw. davon gehört?

 

Bei sachdienlichen Hinweisen zu Richard Peschke, sei der Hinweis auch noch so klein und vage, meldet euch unter

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